Handicap Hund ! Na und ???

************************************************************

Der dreibeinige Odin lebt mit seiner Freundin Maischa bei Steffi:


 

 "... das Ergebnis der Untersuchungen in der Tierklinik war niederschmetternd.
Es war ein großer, bösartiger Tumor im Oberschenkelknochen !
Die einzige Überlebenschance die Odin hatte, war die Amputation des kompletten
rechten Hinterbeines. Die Entscheidung stand sofort fest ...
... nach dem schweren Eingriff kann ich sagen, daß ich diesen
Schritt nicht bereue. Odin wäre schon lange nicht mehr unter uns,
wenn wir es nicht gewagt hätten und
er hätte viele schöneTage nicht mehr erlebt ..."

12. Juli 2010

Maischa ist über die Regenbogenbrücke gegangen.



"Wir haben gekämpft, aber den Kampf verloren.
Gegen ihre ganzen Wehwehchen hatten wir keine Chance mehr.
So haben wir gestern beschlossen, sie heute gehen zu lassen.
Wir hatten noch einmal ein Wochenende Zeit, uns in Ruhe darauf vorzubereiten
und gemeinsame Momente zu genießen.
Wir waren beide bei ihr bis zum letzten Atemzug.
Maischa, Du kleine Schnecke, Du wirst uns hier sehr fehlen ..."

09. August 2010

"Bei uns ging es immer recht schnell, dass ein neuer Vierbeiner eingezogen ist.
Deswegen sind die vorigen Hunde ja nicht vergessen.
Sie werden immer in meiner Erinnerung und in meinem Herzen sein,
denn sie haben mich ein Stück meines Lebens begleitet.

Da ich auch durch die Arbeit im Tierheim weiß, wieviele "Notfelle" es gibt,
denke ich, es muß kein Tag verschwendet werden, wo sie auf ein Zuhause hoffen,
wenn bei mir ein Körbchen frei ist."




Darf ich vorstellen ?
Das ist Heidi - die "Neue" von Odin !
Und ich finde ja, dass die Beiden
wunderbar zusammenpassen ... ;0)

August 2011

"So ein alter Hund sollte seine letzten Tage
nicht im Tierheim verbringen müssen  !"



... findet Steffi.
Und deshalb darf der 19 (!) Jahre alte Pedro
seinen Lebensabend nun als Pflegehund mit Odin & Heidi verleben,
die den Pudel-Opi sofort im Familienrudel akzeptiert haben.



Ich finde das natürlich supertoll von Steffi (und den Hunden ;0)
und drücke gaaanz fest die Daumen, dass Pedro sein neues Zuhause
noch gaaanz lange genießen kann !

06. November 2012

Fünfzehn gemeinsame Monate lang
hat der schwarze Lockenwolf Steffis Leben auf den Kopf gestellt und sie um seine
kleinen Pfötchen gewickelt - nun war es Zeit zum Abschied nehmen:



"Auch wenn wir wußten, daß die Zeit mit Dir begrenzt ist und ich mich freue,
dass es nun doch noch so eine lange Zeit geworden ist,
spüre ich Traurigkeit in meinem Herzen und ich weiß Du wirst mir fehlen,
mein kleiner, seniler Vogel ... ich werde dich nie vergessen !"

************************************************************

Fips, Biene, Rosi & Camaron - 4 Hunde auf 12 Pfoten gehören zu Katja:

 " Wie konnte es nur soweit kommen, dass wir unser Leben
gleich mit vier dreibeinigen Hunden teilen

fragen Sie sich vielleicht - zugegeben, wir fragen uns das gelegentlich auch !
Und deshalb möchten wir Ihnen
an dieser Stelle ein wenig mehr über uns erzählen. "


Fips
 


" Wir wollten uns im örtlichen Tierheim wieder nach einem Hund etwas
älteren Baujahres umschauen - gekriegt haben wir stattdessen Fips ... rechtes Vorderbein
aus welchem Grunde auch immer amputiert, linker Ellenbogen kaputt,
mehr kriechend als laufend ... 
der sollte es sein, der und sonst keiner !
Um ihm wieder ein halbwegs normales Laufen zu ermöglichen,
 wurde Fips kaputter Ellenbogen versteift.
Begleitend erfolgten über lange Monate physiotherapeutische Maßnahmen.
All die Tränen, Sorgen und schlaflosen Nächte haben sich letztendlich gelohnt !
Fips wird sicherlich nicht uralt werden, da brauchen wir uns nichts vormachen.
Aber so lange er uns zeigt,
dass er leben will werden wir kämpfen - mit ihm und für ihn."

Biene

" Über Umwege erfuhren wir von Biene,
die bei einer engagierten privaten Tierschützerin in Pflege war.
Nach brutalen Mißhandlungen in ihrem Heimatland Spanien
musste ihr der rechte Hinterlauf amputiert werden. "



"  Ich bin jetzt in meinem neuen Zuhause und es geht mir einfach nur prima.
Das Allerschönste aber ist: Ich habe mich verliebt ! In Fips !
Viele liebe Grüße von Biene,
die ihren Platz gefunden hat und dort niiieee mehr weggeht !"

21. Januar 2007

" Ein noch viel zu junges Leben wurde durch einen feigen Giftanschlag beendet.
Wer es war ist unbekannt ..."


Rosi
 


" Rosi konnte durch mehrere alte Brüche ihr linkes Vorderbein nicht nutzen,
der Tierarzt riet zur Amputation.
Nur wenige Wochen nach der Amputation wurden bei ihr
mehrere Milchleistentumore gefunden, die sich als bösartig herausstellen sollten.
Ob der Krebs bereits gestreut hat wissen wir nicht, es ist aber im Endeffekt auch nicht wichtig.
Sie hat es nun zum vermutlich ersten Mal in ihrem Leben gut und soll jeden
weiteren Tag genießen - mögen es hoffentlich noch viele sein ...
Inzwischen musste Rosi infolge einer schweren Entzündung noch eine Zehe
am Hinterlauf amputiert werden.
Obwohl dies die dritte OP innerhalb weniger Monate war,
hat Rosi sich erstaunlich schnell und gut erholt.
Zäh wie sie ist, wird sie uns wahrscheinlich alle noch überleben  :o) ... "

Camaron
 


"... wurde schätzungsweise im Frühjahr 2005 geboren.

Im Mai 2006 irrte er mit einem völlig zertrümmerten Hinterbein
an einer spanischen Landstraße herum.
Falls Sie sich schon ein wenig mit dem Thema Auslandstierschutz beschäftigt haben
wissen Sie sicherlich, dass gerade Jagdhunde
dort nicht selten auf grausame Art und Weise "entsorgt" werden.
Setzt man sie aus, bricht man ihnen häufig vorher noch die Beine - sicherheitshalber,
damit sie dem Auto nicht hinterherlaufen können.
Die Theorie, dass Camaron ein ähnliches Schicksal ereilt haben könnte,
wird noch von der Tatsache untermauert,
dass in seinem linken Vorderbein eine Gewehrkugel steckt ...

Trotz allem hatte er jedoch Glück im Unglück:
Ein junges Paar entdeckte ihn und brachte Camaron zum Tierarzt.
Alles andere als eine Selbstverständlichkeit in Spanien ...
Eigentlich hätte die Tierärztin ihn sofort eingeschläfert, für einen herrenlosen Hund
zahlt schließlich niemand die Rechnung. Aber wieder hatte er Glück:
Sie verliebte sich in seine schönen Augen
und brachte es einfach nicht übers Herz ihn zu töten.
Stattdessen amputierte sie sein Bein
und brachte ihn in`s einzige Tierheim im Umkreis von über 100 km.
Und mal wieder war genau das sein Glück:
Maria, die Leiterin des Tierheims, hatte Kontakt zu uns,
weil wir erst wenige Wochen zuvor Rosi übernommen hatten.
Also wurden Fotos per Mail verschickt und schon war Camarons Zukunft sicher,
als Pflegehund sollte er zu uns und unserem tierischen Rudel ziehen.
Ende Juli war es dann endlich soweit und kaum hatte er seine Transportbox verlassen,
sah er in den menschlichen Augen um sich herum nur noch lauter Herzchen.
Als er sich dann auch noch auf Anhieb mit den anderen Dreibeinern
und sogar mit den beiden Katzen verstand,
hatte sich das Thema Pflegehund ganz schnell erledigt ..."

Kalinka
 
     


" Würden hier nur Fips und Rosi leben, dann hätten wir uns wohl nicht
so kurz nach Bienes Tod schon Gedanken über einen weiteren Hund gemacht.
Vielleicht wäre erstmal keiner mehr dazu gekommen, vielleicht wäre mir irgendwann wieder
eine Notnase über den Weg gelaufen, wer weiß. Aber hier leben nicht nur Fips und Rosi,
sondern auch Camaron, der unter dem plötzlichen Verlust von Bieni unglaublich gelitten hat.
Biene hätte nicht gewollt, dass Camaron so unglücklich ist, davon bin ich überzeugt.
So kam sehr bald der Gedanke auf, speziell nach einem Kumpel für Camaron zu suchen,
der ihm all das geben kann, was wir Menschen und auch Fips und Rosi
ihm nicht geben können.
Kalinka, Mischling aus was - auch - immer und schieß - mich - tot,
vier Beine, zwei funktionierende Ohren und Augen;
ihr einziges Handicap sind nun wir.
Kalli kam, sah und siegte, nicht nur bei Camaron, sondern auch beim Rest der Truppe.
Der Winzling hat einen extrem hohen Niedlichkeitsfaktor,
kann beeindruckend schön mit den Wimpern klimpern und wickelt einen
in Nullkommanix um die kleine Pfote - befürchte, mit der Zeit wird noch
ein echter Tyrann daraus werden,
aber trotzdem geb ich sie nicht mehr her. "

Mai 2008

"Ich bin völlig bescheuert
und habe Kalinka bei der ganzen Dreibeiner - Übermacht
ein wenig vierbeinige Verstärkung gegönnt.
The Bottroper Brut proudly presents:

Maruscha ...



... es sind zwar vier Beine dran, aber drei davon kaputt.
Das linke Vorderbein war nach einem Unfall gebrochen und wurde in Spanien operiert,
hinten rechts Patella Luxation Grad 4 wurde vor drei Wochen operiert,
hinten links Patella Grad 3 wird wahrscheinlich im August gemacht und Anfang Juli
schieben wir noch schnell mal die Kastration ein.
Tja, so siehts aus ... nun habe ich also fünf Hunde (und mittlerweile wird mir
auch nicht mehr schwindelig, wenn ich es ausspreche oder niederschreibe ).
Ich bin meinem "Beuteschema" völlig untreu geworden:
überwiegend weiß, äußerst haarig und Unterbiss vom feinsten.
 Ist eigentlich ja nicht wirklich meins.
Aber wo die Liebe eben hinfällt !"

Und weil man bei so vielen Hunden und ihren berührenden Geschichten
doch leicht mal den Überblick verlieren kann, habe ich
noch einmal ganz genau nach gezählt. Letzter Stand im Juni 2008:
Bei Katja leben 5 Hunde auf 17 Pfoten !

Dezember 2010

"Huhu zusammen ... ich erwähnte ja schon
an anderer Stelle,
dass ich mir zum Geburtstag dieses Jahr
etwas ganz Besonderes gegönnt habe ...



... und zwar Pino, einen kleinen Ungar,
ca. 2008 geboren, vermutlich Peki-Mix,
kaputtes (inzwischen amputiertes) Hinterbein !
Alle Überlegungen und Zweifel, die der blöde Kopf hatte, obwohl Bauch und Herz sich längst sicher waren,
haben wir höchst mutig über Bord geworfen und somit kann ich
hocherhobenen Hauptes verkünden:
Ja, wir sind bescheuert und nochmal ja, wir haben jetzt 6 Hunde und das ist auch gut so !"

01. April 2011



"Wo Worte fehlen, das Unbeschreibliche zu beschreiben,
wo die Augen versagen, das Unabwendbare zu sehen, wo die Hände
das Unbegreifliche nicht fassen können, bleibt einzig die Gewissheit,
dass Du für immer in unseren Herzen weiterleben wirst."

24. Januar 2012


"Vielleicht bedeutet Liebe auch lernen, jemanden gehen zu lassen,
wissen, wann es Abschied nehmen heißt, nicht zuzulassen, dass unsere Gefühle
dem im Wege stehen, was wahrscheinlich besser ist für die, die wir lieben ..."
(Sergio Bambaren)



"... und auch wenn es uns fast das Herz zerriss, haben wir dich heute gehen lassen.
Wir sind unendlich traurig - aber auch unendlich dankbar,
dass wir dich so ein weites Stück deines Weges begleiten durften.
Was man tief im Herzen besitzt, kann man durch den Tod nicht verlieren ... und irgendwann,
Erna Rosemarie Schmidtkowski, irgendwann sehen wir uns wieder - versprochen !"

März 2012

"Am 07.März habe ich von ihm erfahren und als Pflegestelle mit Bleibeoption zugesagt.
Da hieß es noch, bis er kommt, könne es Woooooochen dauern - am 16.März war er schon hier !

Bruno heißt der Youngster, ist ca. 1 Jahr alt, kommt aus Italien
und das rechtes Hinterbein wurde wohl nach einem Autounfall amputiert.

 

Er muss noch dringend zunehmen und Muskulatur fehlt natürlich auch völlig. Aber wir arbeiten daran !
Ganz besonders viel Mühe gibt sich Personal -Trainer Pino, der in den ersten Tagen vom Neuzugang nicht begeistert war.
Dann hat er sich aber scheinbar gedacht: Wat soll`s, der geht eh nich mehr, also kann ich auch mit ihm spielen,
statt zu motzen - und seitdem geben die zwei hier Vollgas bis zur Erschöpfung !
Noch Fragen ??? "

Nööö, eigentlich nicht - es sind 5 Hunde verteilt auf 17 Pfoten ...


***********************************************************

Zu Britta
und Hündin Bluna gehört der blinde Dalmatinerbub Pongo :

  
      

" Die Dalmatinerhilfe rief uns an um zu fragen,
ob wir einen blinden Rüden aufnehmen könnten, der vernachlässigt in einem Garten lebte.
Pongo war ein klapperdürrer, ausgemergelter Kerl, der aber durch seine Freundlichkeit und seine
Lebensfreude innerhalb kürzester Zeit unser aller Herz gewonnen hatte.

Auch mit unserer Hündin Bluna freundete er sich sofort an, bald waren sie ein Herz und eine Seele.
Beide Hunde tobten und spielten ausgelassen auf der Wiese und ich kann sagen,
es war einer der schönsten und intensivesten Momente in meinem Leben.

Schnell merkte ich, wie unbegründet meine Sorgen waren und wie problemlos
das Zusammenleben mit einem blinden Hund ist.
Pongo in unser Leben aufzunehmen, war eine der besten Entscheidungen unseres Lebens."

Mai 2009

"Dieser freche, aufmüpfige, dickköpfige, diebische, süße, verschmuste
Terror-Klaus 
hat einfach so mein Herz geklaut."



Die Rede ist von Bono, seineszeichens Dalmatinermix
und eigentlich "nur" Pflegehund.
Das mit dem Pflegehund hat sich inzwischen schon lange erledigt
und somit sorgen Pongo, Bluna und Bono
nun gemeinsam für ordentlich Stimmung bei Brittas Familie !

Mai 2011

"Mein überalles geliebter Pongo lebt nicht mehr.
Es geschah urplötzlich.
Er spielte noch im Garten mit Bono, war quicklebendig.
Auf einmal fiel er um, strampelte noch ein bisschen als wenn er sich wälzen wollte,
fing an zu heulen, kippte dann zur Seite, schnaufte noch zweimal und dann war er tot.
Ich bin einfach nur fassungslos, kann es gar nicht begreifen.
Die Tierärztin, mit der ich dann gesprochen habe, meinte, dass es sein kann,
dass im Gehirn ein Blutgefäß geplatzt ist,
dass er nicht gelitten hat.



Pongi mein Herz, ich wünsche dir eine gute Reise
an`s andere Ende des Regenbogens."


**************************************************

Petra nennt ihre Hovawarthündin einfach Ferrari - Anna:

" Bei Anna wurde Spondylose in der Halswirbelsäule festgestellt.
Ihr Zustand verschlechterte sich von Tag zu Tag.
Heute ist sie Dank von Medikamenten schmerzfrei, kann aber leider nicht mehr
ohne Hilfe laufen, da sie die Hinterläufe teilweise nachzieht.
Nun haben wir einen Rollwagen. Wir nennen ihn Annas Ferrari."



" Mein Frauchen war ganz aufgeregt,
als ich das erste Mal in meinem Rollwagen eingeschnallt war.
Ich kam mir echt komisch vor und wollte keinen Meter mit dem Ding laufen.
Mein Frauchen war ganz traurig und enttäuscht.
Wir haben jeden Tag fleißig geübt.
 Die  Anfangszeit war für uns beide sehr schwer, aber heute kann ich darüber nur lachen.
Meine Geschäfte mache ich jetzt vom Rollwagen aus, das ist überhaupt kein Problem mehr
und komisch, mit dem Wagen falle ich nicht mehr beim Pullern um ...
Ich könnt euch gar nicht vorstellen, 
wie viel Spass es jetzt macht, spazieren zu '' fahren ''.
Ich spiele auch schon mal mit dem Stöckchen, oder buddle nach Mäusen.
Ich kann nur allen Besitzern von gelähmten Hunden und solchen, die schlecht laufen können,
einen  Rollwagen empfehlen.
Es ist ein prima Gefühl wieder am Leben teilnehmen zu können !
Rollende Grüße von eurer Ferrari - Anna."



Oktober 2008

"Hallo Ihr Lieben,
ich wollte euch nur mitteilen,
 dass wir unsere kleine Maus schon am 15. August 2008 erlöst haben.
Sie konnte sich die letzen 4 Wochen kaum noch bewegen,
da die Nervenlähmung fortgeschritten war und sie auch die Vorderbeine nicht mehr benutzen konnte.
Unsere Anna wird immer in unseren Herzen weiter leben
und kein Hund wird sie je ersetzen können."

************************************************************

"Blindimaus" Dana sorgt mit Kumpel Spiki dafür,
dass es Vera nicht langweilig wird:

 

" Alles war in bester Ordnung ... dann kam es Schlag auf Schlag.
Erst fielen mir leichte Unsicherheiten bei meiner Dana auf, dann ging gar nichts mehr,
sie lief gegen alles, rempelte alles an ...fiel die Treppen runter. Daraufhin bin ich sofort zu
meiner Tierärztin gefahren ... dann kam die niederschmetternde Diagnose
 Sie hat SARD (Sudden Acquired Retinal Degeneration)
Danas rechtes Augenlicht ist komplett erloschen ... hier ist auch nichts mehr zu machen..
Das Linke nimmt noch etwas hell / dunkel wahr ...

... Dana ist jetzt komplett erblindet ...

... Meine Maus ist nun schon seit einem Jahr blind ... die Zeit vergeht leider viel zu schnell.
Bin die letzten Tage sehr zweigeteilt,
auf der einen Seite bin ich sehr traurig über Danas Blindheit und hätte mir
nichts mehr gewünscht, als dass nicht doch noch ein Wunder geschieht.
Auf der anderen Seite bin ich überglücklich, das meine Maus gesund und munter bei mir ist
und wir diesen Schicksalsschlag so gut gemeistert haben
Was soll´s, das Leben geht weiter ... und ich bin sehr stolz auf meine Dana,
das sie sich so gut mit der Situation "angefreundet" hat. "



" Dana war mein erster Hund, mein geliebtes Schnuckelbienchen,
was von Anfang an keinen guten Start ins Leben hatte ...
... ich liebe diesen Hund so sehr, gerade weil sie so besonders ist...
... ich habe immer versucht,
mein Allerbestes zu gegeben und bin dabei oft an meine Grenzen gestoßen.
Doch durch meine Maus habe ich gelernt
auch Grenzen zu überschreiten, für sie und ich habe es so gerne getan
und würde es so gerne auch noch weitere Jahre tun,
aber sie ist nicht mehr da ..."

************************************************************

Jack " Rolli " Terrier Hündin Spot ist der ganze Stolz von Kerstin:



" Spot hatte einen Bandscheibenvorfall, als ich morgens aufstand war sie querschnittgelähmt,
wir haben sie sofort in die Tierklinik gebracht und operieren lassen.
Leider nur mit einem kleinen Erfolg, sie hat Reflexe und ist nicht inkontinent.
Außerdem kann sie ein wenig laufen(die Bewegung der Hinterbeine ist aber nur ein Reflex),
es sieht aus als hätte sie 5 Promille, aber das stört sie und uns überhaupt nicht.
Trotz ihrer Behinderung war sie aber so lebenslustig,
das wir sie nicht einschläfern lassen wollten,

sie war zu diesem Zeitpunkt gerade mal dreieinhalb Jahre alt.
Unser Tierarzt hat uns dazu ermutigt es mit einem Rolli zu versuchen, das haben wir dann auch getan.
Spot ist damit sehr glücklich und wir natürlich auch ! "


************************************************************

Ina hat ihr Herz an die kleine, blinde Knutschkugel Dolly verloren:
 
 

" ... ich war verliebt, total verstrahlt von diesem kleinen Wesen,
sah mir jeden Tag ihr Foto im Internet an.
Dolly hatte da bereits ein zweistelliges Alter und sie war blind.

Dolly hat mir gezeigt,
dass auch ein blinder Hund nicht "schwierig" ist,

denn ihr ist es piep - egal, dass sie nichts mehr sehen kann.
Sie ist mein größter Lehrmeister
und aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken."


Dolly lebt mit 
den ausgesprochen kamerascheuen
Langhaarchihuahuas Kalle und Jule ...

   

... und Dana, einer alte Leonbergerhündin, zusammen.



Juni 2008

"Nachdem meine Dana
am 9. Mai 2008 über die Regenbogenbrücke ging,
ist hier eine riesige Lücke entstanden.

Danas Platz kann und soll niemand einnehmen, aber es ist auch so,
dass hier ein Platz frei geworden ist und warum sollte diese Platz leer bleiben ...
 Ich habe nicht bewusst gesucht, er war halt einfach da :

Matze
, ein Peki-wer-weiß-was-Mix !




Er ist klein, kastriert, hat ein zweistelliges geschätztes Alter, ist ein Einauge
und wenn die heftige Ohrenentzündung nicht nur die Ursache ist,
dann ist er auch noch taub. Aber das bleibt abzuwarten bis die Öhrchen wieder o.k. sind.
 
Absolut cool, super lieb und völlig problemlos ist er hier
am Donnerstag, den 22. Mai 2008, eingezogen,
schläft bei meinem Mann im Bett und überhaupt tut er so, als würde er
schon immer hier wohnen. Die ersten zwei Tage hat Dolly mehrmals täglich
völlig fasziniert kontrolliert,
ob da auch wirklich ein Schniedelwutz unten dran ist am Matze ..."

August 2008

"Ich war ja nun nicht das erste Mal Pflegestelle,
es tat immer verdammt weh, wenn ein Pflegi in seine neue Familie ging, aber für
Sunny,
eine ca. 8 Jahre alte einäugige und blinde Tibet-Spaniel Mischlingshündin,
hätte es mir wohl auch die beste Familie der Welt nicht recht machen können.
Irgendwie ist es bei ihr anders !
Die Verantwortung für Sunnys Glück, Zufriedenheit und ihre Gesundheit,
die kann ich gar nicht abgeben, denn ich habe meinem Goldschatz versprochen,
dass ihr niemals wieder jemand etwas böses tut - ich habe ihr versprochen,
dass sie niemals wieder Angst haben muss,
weil ich immer auf sie aufpassen werde und diese Versprechen werde ich halten.
Zuviel ihrer Vergangenheit liegt im Argen und ich möchte auch gar nicht wissen,
was diese Seele von Hund hinter sich hat,
denn ihr Verhalten erzählt teilweise ihre grausamen Erlebnisse.
Und doch ist sie bereit voller Vertrauen neu anzufangen, gegen ihre Ängste zu kämpfen.
Sie schenkt mir all ihr Vertrauen und berührt mich damit zutiefst,
sie zeigt inzwischen so oft ihre unbeschwerte Fröhlichkeit, zeigt mir,
dass sie sich sicher fühlt und fängt an zu leben.

Wir waren schon lange infiziert mit dem "Pflegestellenvirus",

nur wollten wir es nicht zugeben ..."



Dem ist wirklich nichts mehr hinzuzufügen,
außer vielleicht,
dass bei Ina nun 5 Hunde leben:
Dolly, Jule & Kalle, Matze und - Sunny ...

************************************************************

Die taube Gina gehört zu Gabi:



" Gina ist wohl von Geburt an taub. Bekommen haben wir sie durch eine Tiernothilfe,
daher ist als Rasse leider nichts wirklich bekannt.
Mit ihrer Mama hat sie überhaupt keine Ähnlichkeit und mit den Geschwistern auch nicht.
Ihrem Aussehen nach steckt aber eindeutig ein Dalmatiner (die Ohren total gefleckt und jetzt
zum Sommer kommen auch wieder die ganzen anderen Flecken zum Vorschein)
und ein Terrier drin. Mit der Taubheit kommen wir gut klar und mit anderen Hunden
hat sie gar keine Schwierigkeiten. Sie will einfach mit jedem Spielen ... "

... und deshalb hat Gina seit Juli 2008
praktischerweise ihren persönlichen Tobekumpel gleich mit im Haus:
Cenny




************************************************************



Heike nennt ihre drei Hunde selber liebevoll das "Terror - Trio".
Neben Aaron leben bei ihr der blinde Kimba und die ebenfalls
blinde und körperbehinderte Jamie.

 

" Bei einer Augenuntersuchung in Berlin wurde festgestellt,
das Kimba PRA und grauen Star hat. Der graue Star wäre operabel, aber die PRA nicht.
Das ist eine Erbkrankheit die in jedem Fall zur Erblindung führt.
PRA ist schleichend und das Sehvermögen des Hundes erlischt nicht auf einen Schlag.
Zuerst schien es keine Probleme zu geben,
dann aber kam eine Phase in der Kimba überhaupt nicht mehr klar kam und nur noch still rumlag.
Wir haben ihn ermuntert und sehr viel gelobt, ihn immer wieder zu Spielen
und Teilnahme an Dingen ermuntert. Und er kroch wieder aus seinem Loch hervor
und mit Jamie zusammen erkundete er die Welt der Blinden.

Noch ein Satz zu der PRA.
Kimba wurde von mir bei einem Händler gekauft, einem gewissenlosen Vermehrer
der nur Profit im Kopf hat. Ein richtiger Züchter (vdh/fci) läßt die Elterntiere auf PRA testen.
Nur freie Hunde gehen in die Zucht und somit ist garantiert, dass kein Hundebaby jemals wird erblinden müssen.
Heute weiß ich was ich damals getan habe und so etwas wird mir in Zukunft nie wieder passieren.
Das habe ich Kimba geschworen. Ich werde keinen Vermehrer mehr unterstützen,
denn wer jemals die ausgebeuteten " Zuchthündinnen " gesehen hat,
der ist für sein Leben lang davon geheilt.



Jamie kommt aus Deutschland
und wurde vom Vorbesitzer auf einem Bauernhof gekauft.
Bis zum Alter von 8 Monaten wurde sie an einer Heizung angebunden gehalten
und erlebte nichts anderes außer Schmerz und Brutalität. Sie bekam fast nie zu essen,
trinken nur so viel, dass sie gerade überleben konnte. Das Ergebnis war eine Rachitis.
Sie durfte nie nach draußen, kannte weder andere Hunde, Menschen, andere Tiere und Umwelteinflüsse.
Sie erblindete aufgrund von Vernachlässigung. Zudem brach man ihr das rechte Karpalgelenk und die Speiche.
Acht Rippen, das rechte Dammbein und den linken Oberschenkel.
Ihrem Schicksal selber überlassen, ohne tierärztliche Versorgung, vegetierte sie vor sich hin.

Ich möchte nichts verschönern, denn es war ein langer Weg bis Jamie zu dem wurde was sie heute ist. 
Der Weg dauerte 1,5 Jahre. Ein Weg, der mir und meinen Hunden alles abverlangte.

Als Dank bekamen wir das prächtigste Hundemädel was es gibt und dazu noch jede Menge Wissen
über Hundeverhalten und Hundesprache kostenlos dazu."



Mai 2008

Das "Terror - Trio" hat Verstärkung bekommen und Heike hat sich
mit dem gelben Labradorwelpen einen Herzenswunsch erfüllt !



"Unser Traum ist wahr geworden: Funworkers Aston - Artus,
geboren am 23.03.2008 ...



... und unsere Prusseliese,
der Hund der nie Sozialverhalten gelernt hat als Junghund, die so misshandelt wurde,
nie andere Hunde kennen gelernt hat als sie klein war, diese kleine Maus ist unsagbar zärtlich zu Aston.
Sie beriecht ihn, beleckt sein Bauchi und fordert ihn zum spielen auf.



Wir sind sowas von stolz auf Jamie,
das kann ich gar nicht in Worte fassen. Sie ist einfach nur glücklich, so wie wir.
Ich weiß jetzt, nicht ich habe mir meinen so lange ersehnten Traum erfüllt, sondern ich habe Jamie
mit meinem Traum zu ihrem perfekten Glück verholfen.
Aston ist genau das, was Jamie noch fehlte.
Sie hat nun ein kleines Baby, das sie betüdeln, beschmusen und bespielen kann.

Jamie ist endlich das was sie immer sein sollte: Glücklich ohne Ende."

17. September 2009



" Donnerstag Abend, um 22.20 Uhr, habe ich Dich gehen lassen müssen.
Wir waren Montag noch gemeinsam am Strand und Du hast die Nase aus Deinem geliebten Opimobil
in den Wind gehalten. Hast das Meer gerochen, Deinen drei Kumpels beim Toben zugehört
und Dich sicher an die Zeit erinnert als Du selber noch den Strand gerockt hast.

Jetzt atmest Du nicht mehr, liegst auf Deinem Lieblings-Kissen mit der blauen Decke
und schläfst für immer. Du warst mein Engel, 14,5 Jahre lang.
Eine Zeit, die so kostbar war und an die ich mich immer wieder erinnern werde.

Wenn Aston mich anschaut, sehe ich Dich.
Die schokobraunen Augen, das ewige Wedeln und das Grinsen im Gesicht.
Ihr seid so verschieden und doch so gleich, dass es einfach nur weh tut.
Der kleine Mann hat Dich noch mal zum Aufleben gebracht, als er vor 16 Monaten hier einzog
und Du hattest so eine Freude an dem "Baby".
Aaron hat Dich zum Abschied einmal aufs Ohr geknutscht.
Er wusste es wohl schon lange, unser Seelchen, und war heute ganz arg still.
Deine geliebte Prusseliese hat bei Dir Wache gehalten.
Sie lag auf dem Bett vor Deinem Kissen und hat Dich angeschaut.
Gemeinsam mit ihr habe ich ein Licht für Dich angezündet und wir haben Dich bekuschelt,
gemeinsam geweint und Dir eine gute Reise gewünscht. Du hast ihr so viel bedeutet
und es tut doppelt weh, wenn ich sehe wie sie Dich überall sucht.
Erst jetzt wird mir wirklich bewußt, wie unglaublich verbunden Ihr alle seid.
Denk ab und an mal an uns und lass von Dir hören, kleiner Opi.



Ein Sprichwort sagt:
Man kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber den Tagen mehr Leben.
Daran werden wir uns halten. Ich liebe Dich mein Engelchen ..."

13. August 2010

"Heute Morgen hat mich meine Seele,
mein kleiner Indianer, mein Beschützer und mein Leben ... verlassen.
Ein ruptuierter Milztumor gab Aaron keine Chance, seinen 12. Geburtstag noch zu feiern.
Von jetzt auf gleich, alles vorbei, einfach nicht mehr da.
Mir fehlen die Worte für all` das, was mir dieser Hund bedeutet hat.
Er war mehr als nur ein Hund, er war meine Seele."






************************************************************

" Wie jetzt ? Ein tauber Hund ? Geht das denn überhaupt ?

Diese Frage hören wir oft, wenn Leute erfahren, dass unsere Lissy taub ist.
Die Antwort lautet: Ja, es geht, und zwar wirklich gut.
Wir haben es nie bereut, die kleine Lissy zu uns geholt zu haben.
Ihre Taubheit schränkt sie in keinster Weise ein. Es gibt Tage, da vergessen wir sogar,
dass sie taub ist, so normal läuft alles. Und die Zeichensprache verstehen auch unsere anderen Hunde.
Das hat den Vorteil, dass wir nicht erst damit anfangen müssen, wenn sie vielleicht eines Tages
altersbedingt taub werden !"


Die taube Hündin Lissy hat nicht nur Frauchen Martina,
sondern auch die Hundejungs Flöckchen und Pucki um die Pfote gewickelt:




" Hi, ich bin die Lissy und man sagt, ein Kromfohrländer(Mix).
Ich bin von Geburt an beidseitig taub.
Vorher lebte ich schon bei anderen Familien, aber die hatten wohl Probleme mit mir,
weil ich taub bin. Gott sei Dank brachte man mich in das Tierheim in Lingen.
Aber das netteste Tierheim ist nicht so schön wie eine eigene Familie.
So war ich richtig froh, dass man mir die Chance gab,
meinen ganzen Charme in der Sendung "Tiere suchen ein Zuhause" zu versprühen.
Hat auch geklappt !
Eine Woche später holte mich meine Familie mit zwei duften Kumpels ab.
Und das sind sie: Flöckchen und Pucki."
 
 

************************************************************



* weiter *