Neues aus dem Gildegrund ...

30. September 2007



  
Es ist soweit !
Steffi, Britta und ich haben als "Gruppe Nord" Premiere mit einem Info - Stand
der Handicap Hunde - Gemeinschaft.
Schon um 7.00 Uhr geht es los, denn wir müssen nach Hamburg.
Dort findet auf dem Heiligengeistfeld das große Fressnapf - Hundefest "St. Wauli 2007" statt.
Abgesehen davon, dass meine Mitstreiterinnen gleich hinter dem Rendsburger Kanaltunnel
die erste Abfahrt Richtung Autobahn verpassen und ich in Hamburg
erst einmal am Veranstaltungsort vorbeifahre ohne es zu merken, klappt alles super  ;0)
und wir sind auch rechtzeitig genug da.
Somit bleibt genügend Zeit, um in Ruhe aufzubauen und alles vorzubereiten.

 

Unsere Zusammenarbeit klappt wunderbar.
Alles geht Hand in Hand und unerwartet schnell steht unser Erstlingswerk in voller Pracht vor uns !
Als wir wenig später sogar freudig mit den Worten:
"Ihr seit doch auch auf dem Dogday in Düsseldorf gewesen", begrüßt werden,
sind wir ganz schön stolz.
Denn natürlich waren Steffi, Britta und ich dort nicht,
aber es zeigt uns, dass wir die Dekoration offensichtlich ganz gut hinbekommen haben
und der beabsichtigte Wiedererkennungseffekt dadurch recht hoch ist.
Schließlich wollen wir die Kerngruppe aus Nordrhein - Westfalen würdig vertreten !



Die Veranstaltung ist gut besucht und auch wir
haben an unserem Informationsstand ordentlich zu tun.



Das Hauptanliegen der Handicap Hunde - Gemeinschaft ist,
eine Bresche für Hunde mit Behinderungen zu schlagen und für Akzeptanz und Toleranz zu werben.
Unsere Gemeinschaft wächst stetig und damit auch die Bandbreite der Erfahrungen.
Diese Erfahrungen möchten wir weitergeben und teilen.

Wir wollen nicht nur aufklären,
sondern auch zeigen, wie gut unsere Hunde mit ihrer Behinderung leben können.
Sie sind nicht, wie häufig angenommen wird, arme Hunde, sondern kommen sehr gut
mit ihrem Handicap zurecht.
Meist ist es der Mensch, der damit ein Problem hat !

  
     
  
 
Und so beantworten wir geduldig und freundlich alle Fragen,
verweisen immer wieder auf die Homepage und das Forum, verteilen Flyer und Visitenkarten
und laufen ab und zu auf dem weiträumigen Gelände mit Doddi und Odin Werbung.



Selbstverständlich sind unsere Dreibeiner heute auch mit in Hamburg und es ist
wirklich bedauerlich, dass der blinde Pongo aus gesundheitlichen Gründen zu Hause bleiben musste.
Denn obwohl wir es gewohnt sind,
dass uns die Leute hinterherschauen, ist das Aufsehen,
das die Hunde hier erregen, unglaublich groß.

 

Die Reaktionen sind fast durchweg positiv.
Wir führen viele interessante Gespräche und hören auch die eine oder andere Geschichte
über Erlebnisse oder Begegnungen mit Handicap Hunden.
Nebenbei haben wir jede Menge Spaß zusammen und die Zeit wird uns nicht lang.

              
   

Während Odin völlig entspannt in unserem Pavillion liegt ...

 

... zwischendurch mal schnell einen Agility - Parcours durchläuft ...
 


... oder auch mal pieschern geht,
hält sich der Spaß für meinen kleinen Kobold allerdings in Grenzen.
Besonders die typische norddeutsche steife Brise, die unseren Pavillion in ständiger Bewegung hält,
macht Doddi ganz schön zu schaffen. Obwohl ich ihr ein wirklich kuscheliges,
trockenes und warmes Plätzchen ganz in der Ecke vorbereitet habe,
kommt sie nicht zur Ruhe.


 
Auch der Lärmpegel, hervorgerufen durch die gegenüberliegende Bühne,
einen LKW, der in unregelmäßigen Abständen genau hinter unserem Stand irgendetwas auf- und ablädt
und die gelegentlich platzenden Luftballons am Nachbarstand
tragen nicht zur Entspannung bei.



Trotzdem macht meine Kleine ihre Sache wirklich gut !



Am Nachmittag gönne ich Doddi eine Auszeit im Auto und sie schläft dort,
tief und fest, fast zwei Stunden.
Danach wartet noch eine besondere Überraschung auf uns,
denn Doddis ehemalige Pflegemama ist extra nach Hamburg gekommen, um uns zu besuchen.
Allerdings zeigt sich auch deutlich, wie durcheinander unser kleiner Kobold ist,
denn als Claudia sie im Auto begrüßen und streicheln möchte,
wird sie erst einmal tüchtig angeknurrt. Doddi braucht eine Weile;
sie muss erst mal aussteigen und richtig wach werden,
aber dann erkennt sie ihre Pflegemama wieder und die Freude ist um so größer.
Ausgiebig wird nun geknuddelt und geschmust.



Meine Tami und Brittas Tochter Eileen nutzen, ebenfalls ausgiebig,
das vielfältige Angebot für Kinder bei dieser Familienveranstaltung und sind dadurch
auch den ganzen Tag gut beschäftigt.

        
      


Als wir gegen 18.00 Uhr unseren Pavillion wieder abbauen, sind alle Beteiligten
zwar rechtschaffend müde und kaputt,
aber wir sind uns auch einig,
dass die Premiere der Nordlichter - Truppe ein voller Erfolg war.

Wesentlich dazu beigetragen
haben die Mädels vom Netzwerk für Hunde mit Handicap.
Danke an Marty, Ina, Andrea, Beate, Katja, Vera, Heike - Kim - Strubbel, Tania, Usch
(... und all` die Anderen, die ich vielleicht vergessen habe ...),
die unsere unzähligen Fragen geduldig beantwortet haben und uns immer
mit Fotos, Tipps und Rat und Tat zur Seite standen. 

Ganz besonders lieben Dank an Marty,
die uns alle bereits vorhandenen Dateien zur Verfügung gestellt und
uns dadurch die ganzen Vorbereitungen der Dekoration sehr erleichtert hat.
Sorry, wir haben Dich manchmal ganz schön fertisch gemacht ...
Einen Extra - Dank auch an Inalein  ;0) Hasenkarpfen !
Deine Überraschungspakete waren eine besondere Freude für uns und wir haben stolz
die schönen Zettel - Ständer und "Die Kiste für alles, was frau im Infostand so braucht" präsentiert.
Und Danke an Soly, unsere unvergessene Foren - Ur - Omi,
die ganz bestimmt ein gutes Wort für uns beim Wettergott eingelegt hat.
Das Wetter war erstaunlich beständig, fast durchgehend trocken und ab und zu hat sogar mal
die Sonne zwischen den Wolken hervorgeschaut und das hat natürlich
ebenfalls zum Gelingen unserer Premiere beigetragen.



Die nächste Veranstaltung
der Handicap Hunde - Gemeinschaft kommt bestimmt und
Doddi & ich
sind ganz sicher wieder mit dabei !





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